Keimbelastung Hochbehälter Schwarzenborn und Sehlem

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

 

der Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel hat im Rahmen von jährlichen Wartungsarbeiten im Dezember in sechs Hochbehältern die Untersuchung von Wasseranalysen beauftragt.

In zwei von diesen Analysen wurden Grenzwertüberschreitungen von jeweils fünf Kolonien

E.coli festgestellt. Hierbei handelte es sich um die Proben des Zentralhochbehälters Schwarzenborn (betroffene Gemeinden: Landscheid mit Ortsteilen, Binsfeld, Herforst, Arenrath, Niersbach, Greverath, Gladbach, Himmerod, Spangdahlem und Bruch) und des Zentralhochbehälters Sehlem (betroffene Gemeinden: Esch, Rivenich, Klausen und Sehlem)

 

Die Information wurde unverzüglich an die Gesundheitsämter weitergegeben.

Bei E.coli handelt es sich um einen Indikatorkeim für eine fäkale Verunreinigung, dieser ist ein natürlicher Bestandteil der Darmflora des Menschen und warmblütiger Tiere. Da die Überlebensfähigkeit in der Umwelt (auch Trinkwasser) sehr stark begrenzt ist, ist eher von einer frischen Verunreinigung auszugehen.

Wenn E.coli nachgewiesen werden, muss immer auch mit dem Vorkommen anderer fäkal ausgeschiedener Erreger gerechnet werden. In erster Linie mit Krankheitserregern, die den Magen-Darm-Trakt betreffen.

Die Öffentlichkeit wurde dann nach gemeinsamer Besprechung der zuständigen Gesundheitsämter und Verbandsgemeinden sowie dem Zweckverband, per Pressemitteilung angemessen informiert.

Da bei dem Nachweis von E.coli eine Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden kann, wurde aus Sicherheitsgründen ein Abkochgebot erlassen und das Trinkwasser mittels Chlor innerhalb der Parametern der Trinkwasserverordnung desinfiziert.

Die rechtlichen Vorgaben sehen in diesem Fall vor, dass weitergehende Untersuchungen zur Ursache vorgenommen werden müssen.

Nachdem alle diese weitergehenden Untersuchungen im gesamten betroffenen Versorgungsgebiet keine Auffälligkeiten aufwiesen, wurden die getroffenen Schutzmaßnahmen aufgehoben und auf Normalbetrieb der Aufbereitung für die betroffenen Versorgungsgebiete am Montag, dem 9. Januar 2017, zurückgefahren. Es ist davon auszugehen, dass ab dem Zeitpunkt der eingeleitenden Sofortmaßnahmen keine Gesundheitsgefährdung für die Verbraucher bestand.

Aus heutiger Sicht weisen viele Indizien darauf hin, dass innerhalb der Analysekette ein Fehler aufgetreten sein muss. 

 

Wittlich, den 20.Januar 2017

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

 

am 15. Dezember 2016 wurde in Absprache mit den Gesundheitsämtern Bernkastel-Wittlich und Bitburg-Prüm ein Abkochgebot für die Ortsgemeinden Landscheid mit Ortsteilen, Binsfeld, Herforst, Arenrath, Niersbach, Greverath, Gladbach, Himmerod, Spangdahlem, Bruch, Esch, Rivenich, Klausen und Sehlem ausgesprochen.

Alle Kontrolluntersuchungen, die nach  den eingeleiteten Sofortmaßnahmen, die vom Zweckverband Wasserversorgung Eifel - Mosel und den VG-Werken Speicher und  Wittlich-Land nach Bekanntwerden der Befunde am Donnerstag, dem 15. Dezember 2016 erfolgten, ergaben zu keinem Zeitpunkt einen auffälligen Befund. Die Gesundheitsämter Bernkastel-Wittlich und Bitburg-Prüm heben daher das Abkochgebot mit sofortiger Wirkung auf.

Daher wird die Chlorabgabe in den Versorgungsbereichen in den nächsten Wochen auf Normalzustand reduziert.

Alle  Maßnahmen erfolgen in enger Absprache durch die Gesundheitsämter Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, sowie den Verbandsgemeindewerken Wittlich-Land, Speicher und dem Zweckverband Wasserversorgung Eifel - Mosel.

Weitere Informationen finden Sie auf den nachstehenden Homepages:

 

VGSpeicher:

www.vg-speicher.de

VG Wittlich-Land:

ww.vg-wittlich-land.de                                                  

 

 

Wittlich, den 20.12.2016

 

Sachstand:

Der Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel hat im Rahmen der jährlichen Wartungsarbeiten im Dezember sechs Hochbehälter gereinigt und die dazu vorgeschriebenen Wasseranalysen an ein Labor beauftragt.

In zwei von diesen Analysen wurden Grenzwertüberschreitungen von jeweils fünf Kolonien

E. coli festgestellt. Hierbei handelte es sich um die Probe des Zentralhochbehälters Schwarzenborn und Zentralhochbehälter Sehlem.

 

Die Information wurde unverzüglich an die Gesundheitsämter und die Verbandsgemeindewerke Wittlich-Land weitergegeben.

Bei E. coli handelt es sich um einen Indikatorkeim für eine fäkale Verunreinigung, dieser ist ein natürlicher Bestandteil der Darmflora des Menschen und warmblütiger Tiere. Da die Überlebensfähigkeit in der Umwelt (auch Trinkwasser) sehr stark begrenzt ist, ist eher von einer frischen Verunreinigung auszugehen.

Wenn E. coli nachgewiesen werden, muss immer auch mit dem Vorkommen anderer fäkal ausgeschiedener Erreger gerechnet werden. In erster Linie mit Krankheitserregern, die den Magen-Darm-Trakt betreffen.

Die Öffentlichkeit wurde dann nach gemeinsamer Besprechung des Gesundheitsamtes Wittlich, der Verbandsgemeinde Wittlich-Land und des Zweckverbandes per Pressemitteilung informiert.

Da bei dem Nachweis von E. coli eine Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden kann wurde aus Sicherheitsgründen ein Abkochgebot erlassen und das Trinkwasser wird mittels Chlor desinfiziert.

Die rechtlichen Vorgaben sehen in diesem Fall vor, dass weitergehende Untersuchungen zur Ursache vorgenommen werden müssen.

In sofort eingeleiteten Nachkontrollen im Ein- und Auslauf der betroffenen Hochbehälter wurde die Belastung des Trinkwassers nicht bestätigt. Die Proben aus den Ortsnetzen stehen noch aus.

Da es einige Zeit dauert bis sich das Chlor im gesamten Trinkwassernetz verteilt und bis nach weiteren Proben in den betroffenen Ortsnetzen nachwiesen wird, dass keine Bakterien mehr nachgewiesen werden, bleibt das Gebot zum Abkochen des Trinkwassers aus Sicherheitsgründen bestehen.

Sobald das Abkochgebot aufgehoben wird, werden wir weitergehend informieren.

 

 

Betroffene Gemeinden ZHB Schwarzenborn:

 

Landscheid mit Ortsteilen, Binsfeld, Herforst, Arenrath, Niersbach, Greverath, Gladbach, Himmerod, Spangdahlem, Bruch

 

Betroffene Gemeinden ZHB Sehlem:

 

Esch, Rivenich, Klausen, Sehlem

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf den nachstehenden Homepages:

 

VG Wittlich-Land                                                        www.vg-wittlich-land.de

 

 

Wittlich, den 15.12.2016